Der Schornsteinfeger ist Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energie-Experte

 

 

Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern:

Diese Aktion soll dafür sorgen, dass dem Todfeind des Menschen, dem Krebs, durch eine bessere Forschung die Stirn geboten wird. 

Wir unterstützen die Aktion!

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Gemeinsam Natur entdecken und schützen

Ziel und Aufgabe der Biologischen Station Minden- Lübbecke e.V. ist der aktive und praktische Naturschutz, sowie die Förderung der Natur- und Umweltschutzbildung.

Unterstützen auch Sie die Biologische Station.

Mehr Informationen:

www.biostation-ml.de  

 

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   www.RosenbohmBSM.de  

 
 

Ihr Bezirks-Schornsteinfegermeister informiert

...über den neuen Ofen

KaminofenBravo - Sie spielen mit dem Gedanken oder haben sich sogar schon entschieden, sich ein gemütliches Feuer, in der Form eines Kamin- oder Kachelofens, in Ihre „gute Stube" zu holen.

Der Brennstoff "Holz" ist ein CO2-neutraler und heimischer Brennstoff. Gerade im Winter, sowie in den kalten Tagen im Frühjahr und Herbst ist ein Ofen eine ideale Wärmequelle.

Bevor Sie so richtig loslegen, sollten Sie einiges beachten. Damit Ihr Feuer kein Unheil anrichtet.

Fragen Sie Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

 

Was Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen sollten:

Die richtige Wahl des neuen Ofens

Braucht Ihr neuer Ofen einen Rußfilter?

Der richtige Aufstellort für den neuen Ofen

Die unterschiedlichen Bauarten der Öfen

Wichtige Sicherheits-Abstände zum Ofen

Der passende Schornstein

Das Ofenrohr

Ohne Verbrennungsluft geht es nicht

Der richtige Brennstoff

Rechtliches

So zünden Sie das Feuer im Ofen richtig an

 

 

Weitere Informationen unter:

Downloads. Alles Wichtige für den neuen Ofen / Heizung / Schornstein

Downloads. Heizen mit Biomasse, Holz und Kohle

 

 

Die richtige Wahl des neuen Ofen

Sicher haben Sie schon bemerkt, dass es eine Vielzahl von verschiedenen Kamin-, Kachelöfen und ähnlichen Feuerstätten gibt. Bei Ihrer Wahl sollte nicht nur Aussehen und Preis den Kauf entscheiden, sondern auch die passende Heizleistung und der Brennstoffverbrauch.

Als grobe Richtig für die Heizleistung des Ofens gilt - pro 7-10 m² Fläche des Aufstellraumes 1 kW Nennheizleizung. Größer als 8-9 kW sollte ein Kamin- oder Kachelofen nicht sein. Sonst heizt sich der Raum zu sehr auf und sie müssen den Ofen ständig drosseln, was zu einem erhöhtem Rußansatz führt.

Der neue Ofen muss für den Betrieb in Deutschland zugelassen sein.

Ein Typenschild mit einer CE-Kennzeichnung muss vorhanden sein. Es sollte an der Feuerstätte angebracht sein. Feuerstätten ohne CE-Zeichen dürfen in Deutschland nicht mehr errichtet werden. Nur alte historische Öfen können eine Ausnahmegenehmigung bekommen.

Gute Öfen haben einen niedrigen Brennholzverbrauch. Sie nutzen min. 80 % des Brennstoffes und schonen durch ihre geringen Immissionen die Umwelt.

Zu jedem neuen Ofen gehört auch eine verständliche und umfassende Bedienungsanleitung. Sowie eine Einführung in die richtige Bedienung Ihres neuen Ofens.

Hier sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen.

Siehe auch:

Muster-Typenschild (Bild)

PDF. Muster-Datenblatt Kaminofen - 257 KB

PDF. Muster-Montageanleitung Kaminofen - 567 KB

PDF. Muster-Bedienungsanleitung Kaminofen - 642 KB

www.dincertco.de - Hersteller-Verzeichnis geprüfter Öfen nach DIN-Norm

www.kachelofenwelt.de

 

Wichtig ! Der Bau eines Kachelofens, Heizkamins oder Ähnlichem ist nur etwas für Fachleute (z.B. Kachelofenbauer). Lassen Sie die Finger von sogenannten "Selbstbausätzen". Im Falle einer Reklamation oder wenn Ihr neuer Ofen einen Schaden verursacht, kann es zu rechtlichen Schwierigkeiten kommen.

Dieses hat auch der Gesetzgeber erkannt und verlangt deshalb für vor Ort errichtete Feuerstätten, gemäß der BauO NW §66 eine Unternehmerbescheinigung.

Siehe auch: PDF. Unternehmerbescheinigung für Feuerungsanlagen - 167 KB

 

Fragen Sie Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

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Braucht Ihr neuer Ofen einen Rußfilter?

Das Bundesumweltministerium plant die Änderung der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV). Hintergrund ist die verstärkte Nutzung von Holz und anderen Biomassen als Brennstoff, wie zum Beispiel Getreide.

Da Festbrennstoffe wie Holz bedeutende Quellen für Luftschadstoffe, vor allem für Feinstaub sind, beabsichtigt das Bundesumweltministerium die 1. BImSchV an den neuen Stand der Anlagentechnik anzupassen.

Es ist geplant, dass alle holz- und kohlebefeuerte Öfen bestimmte Grenzwerte einhalten müssen. Diese Grenzwerte werden zur Zeit noch verhandelt und stehen noch nicht fest.

Auch Übergangsregeln für ältere Öfen sind geplant. So ist geplant wenn Ihr "alter" Ofen vom Hersteller kein "Zertifikat" bekommen kann, soll Ihr Schornsteinfeger die Werte durch eine Messung erfassen und bewerten oder Sie bauen einen Rußfilter ein oder Sie kaufen sich nach Ende der Übergangszeit einen neuen Ofen.

Das bedeutet für Sie, wenn Sie heute einen neuen Ofen kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der neue Ofen nach dem neusten Stand der Technik gebaut und geprüft wurde. Erkennen können Sie dass am Typenschild des Ofens und Fragen Sie den Fachhändler danach.  Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr neuer Ofen in Zukunft auch ohne Filter auskommt.

Siehe auch:

Muster-Typenschild (Bild)

Aktuelles. Der Rußfilter für Kaminöfen kommt und Grenzwerte für Holz befeuerte Feuerstätten sollen gesenkt werden

PDF. Fragen-Antworten zur Novelle 1.BImSchV - 128 KB

PDF. Eckpunktepapier Novellierung 1.BImSchV - 228 KB

PDF. Referentenentwurf der 1.BImSchV - 250 KB

 

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Der richtige Aufstellort für den neuen Ofen

Auch der richtige Aufstellort für den neuen Ofen will bedacht sein. Stellen Sie Ihren neuen Ofen nur dort auf, wo sie ihn auch jeder Zeit gut erreichen können und die Wärme sich gut verteilen kann. Der Gedanke angrenzende Flure und Räume mitbeheizen zuwollen erweist sich oft als Trugschluss. Erst wenn im Aufstellraum eine kaum zu ertragende Hitze herrscht, fließt die Wärme ab. Behaglichkeit und Wohlgefühl sind dann nicht mehr vorhanden.

Auch der richtige Abstand zu brennbare Teile, wie Möbel, Holzvertäfelungen, Holzfußböden, Teppiche, Türen usw. sind zu beachten.

Beachten Sie auch dazu: Wichtige Sicherheits-Abstände zum Ofen

In Treppenräumen von Mehrfamilienhäusern, notwendigen Fluren, Durchgängen und Garagen dürfen zum Beispiel keine Feuerstätten aufgestellt werden.

Achten Sie auch darauf, dass so ein Ofen außen sehr heiß werden kann, es besteht unter Umständen Verbrennungsgefahr, besonders für kleine Kinder.

Auch sollte natürlich ein geeigneter Schornstein in unmittelbarer Nähe (Abstand zum Schornstein max. 2-3 m) sein.

Siehe auch: Downloads. Ein neuer Ofen das wär´s

 

Fragen Sie Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

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Die unterschiedlichen Bauarten der Öfen

 

Kaminöfen

Man unterscheidet Kaminöfen nach zwei Bauarten:

 

Geschlossene Betriebsweise (Bauart 1)

Die Bauart 1 setzt voraus, dass die Feuerraumtür immer nur geschlossen betrieben werden kann. Oder die Füllöffnung ist nicht größer als 500 cm2 im lichten Querschnitt. Diese Kaminöfen haben in der Regel selbstschließende Türen, die nach dem Loslassen durch Federscharniere, durch eine Zugfeder oder auch durch Herabfallen per Schwerkraft selbsttätig schließen. Es dürfen auch mehrere derartige Öfen an einen Schornstein angeschlossen werden.

 

Offene und geschlossene Betriebsweise (Bauart 2)

Bei Feuerstätten der Bauart 2 handelt es sich um Feuerstätten, die während des Betriebes geöffnet sein können. Die Feuerraumtür kann wahlweise offen bleiben oder geschlossen werden. Zu dieser Gruppe können auch Kaminkassetten, Heizkamine, manche Kaminöfen usw. zählen. Diese Öfen haben einen wesentlich höheren Bedarf an Verbrennungsluft und benötigen immer einen eigenen Schornstein. Für eine "Mehrfachbelegung" mit anderen Feuerstätten sind sie nicht geeignet.

Siehe auch:

Kamin, Kaminkassette, Heizkamin (Bild)

 

Lassen Sie sich vor dem Kauf ausführlich beraten. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

 

Kachelgrundöfen - Specksteinspeicheröfen

KachelofenEin Grundofen ist ein vor Ort handwerklich erstellter Ofen, bestehend aus einem Brennraum und nachgeschalteten keramischen Heizzügen. Der Grundofen wird meistens aus Schamotte oder aus ähnlichen Baustoffen hergestellt. Es gibt aber auch Grundöfen die fast ausschließlich aus Lehm oder aus Speckstein gefertigt werden.

Der Brennstoff, Holz, wird in einer bestimmten Zeit abgebrannt und die im Abbrand entstehende Wärme im Stein oder Lehm gespeichert, die nach und nach über die Oberfläche abgegeben wird. Die Nachheizzeit nach dem Auflegen des Brennstoffes und dessen Abbrand liegt in der Regel bei acht, zwölf oder vierundzwanzig Stunden, je nach Wärmespeicherkapazität und Masse des Grundofens. Ein derartiger Ofen kann ein Gewicht von 1,5 bis 3 Tonnen haben.

Ein Grundofen ist meist verputzt oder mit Kacheln verkleidet. Die mit Kacheln verkleidete Version wird als Kachelgrundofen oder Grundkachelofen bezeichnet, beide Bezeichnungen sind gebräuchlich.

Siehe auch:

Kachelgrundofen (Bild)

 

 

Warmluftkachelofen mit Heizeinsatz

Ein Warmluftofen besteht aus einem Heizeinsatz oder Heizkamin aus Metall mit ausschamottierten Feuerraum und einer metallischen Nachheizfäche. Die Ausflächen bestehen entweder aus Kacheln oder haben eine Mauerwerksverkleidung mit einem Kalk- oder Zementputz. Der Heizeinsatz und die Nachheizfläche erwärmt die zwischen ihm und der Kachelverkleidung durchströmende Luft, aber auch die Kachelverkleidung, sodass die Wärmeabgabe hauptsächlich als Warmluft und zum geringeren Teil als Strahlungswärme erfolgt.

Das Heizsystem, das rasch Wärme abgibt eignet sich besonders als Zusatzheizung. Bei dem Warmluftkachelofen handelt es sich um ein Ofensystem, bei dem die Wärmeverteilung über erwärmte Luft erfolgt. Die Kachel oder Schamotte des Ofens speichert einen Teil der freiwerdenden Wärme. Der Warmluftkachelofen erwärmt sich sehr schnell und gibt diese Wärme auch sehr schnell wieder an den Raum ab. Durch den Einbau eines aus Gusseisen angefertigten Heizeinsatzes und der Nachheizfläche erfolgt die Konvektionswärmeabgabe über die Umluft schon nach ca. 15 min. Diese Kachelöfen besitzen eine Wärmespeicherung von nur ca. 2-3 Stunden, da die metallische Nachheizfläche keine Wärme speichert und der direkten Wärmeabgabe dient.
Die Verteilung der Konvektionswärme in andere Räume ist möglich.

Siehe auch:  Warmluftkachelofen (Bild)

 

 

Offener Kamin

Wie der Name sagt, kann der offene Kamin nur offen betrieben werden. Aufgrund seiner Konstruktion eignet sich der offene Kamin nicht als Raumheizung. Seine Wärmeabgabe beschränkt sich auf die Wärmestrahlung des offenen Feuers. Über 80% der Wärme gehen über den Schornstein bei einem offenen Kamin verloren.

Der offene Kamin darf nur "gelegentlich" betrieben werden. Diesen Begriff hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Urteil benannt: Danach darf ein offener Kamin nicht mehr als an 8 Tagen im Monat für jeweils maximal 5 Stunden betrieben werden. 

Offene Kamine benötigen immer einen eigenen Schornstein. Für eine "Mehrfachbelegung" mit anderen Feuerstätten sind sie nicht geeignet.

 

 

Heizherd

HeizherdHeizherde befanden sich früher in fast jeder Küche, auf ihnen bzw. in ihnen wurden die Speise zubereitet. Als dann Gas- und Elektroherde aufkamen, sind die holz- oder kohlebefeuerten Herde langsam verschwunden. Heute werden sie vermehrt wieder eingebaut.

Da einige Heizherde auch in eine Küchenzeile eingebaut werden können bzw. sollen, ist hier unbedingt auf die notwendigen Sicherheitsabstände zu den Möbelteilen zuachten. Der Hersteller gibt entsprechende Angaben in den Unterlagen die zum Ofen gehören an. Achten Sie bei diesen Öfen auf das notwendige Typenschild und die Zulassung für Deutschland. Nur dadurch wird gewährleistet, dass Sie sichere und hochqualitative Öfen bekommen.

 

 

sonstige Öfen

Es gibt noch zahlreiche andere Öfen, Herde, Werkstattöfen, Pelletöfen usw..

Siehe auch:  Weitere Öfen (Bild)

 

Lassen Sie sich dazu ausführlich von Ihrem Schornsteinfeger beraten. Er ist Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Ofen gerne behilflich.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

Wichtig ! Der Bau eines Kachelofens, Heizkamins oder Ähnlichem ist nur etwas für Fachleute (z.B. Ofen- und Lüftungsheizungsbauer). Lassen Sie die Finger von sogenannten "Selbstbausätzen". Im Falle einer Reklamation oder wenn Ihr neuer Ofen einen Schaden verursacht, kann es zu rechtlichen Schwierigkeiten kommen.

Dieses hat auch der Gesetzgeber erkannt und verlangt deshalb für vor Ort errichtete Feuerstätten, gemäß der BauO NW §66 eine Unternehmerbescheinigung bzw. für Kachelöfen, Grundöfen, Heizherde, offene Kamine usw. eine Konformitätserklärung/ Unternehmererklärung nach den Technischen Regeln (TR OL 2006) des Ofen- und Lüftungsheizungsbauerhandwerks.

Siehe auch: PDF. Unternehmerbescheinigung für Feuerungsanlagen - 167 KB

                  PDF. Konformitätserklärung/Unternehmererklärung - 148 KB

 

Weiter Infos erhalten Sie bei der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. www.kachelofenwelt.de

 

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Wichtige Sicherheits-Abstände zum Ofen

Abstände Kaminofen

(1)und (2) Unter jeden Ofen der auf einem brennbaren Fußbodenbelag (Teppich, Holzparkett uä.) steht muss eine feuerfeste Unterlage (Glas, Metall, Fliesen oä.) vorhanden sein. Mit folgenden min. Maßen:

(1) Abstand nach vorne min.50 cm

(2) Seitlicher Abstand von der Feuerraumtür min.30 cm

(3) Möbel, Holzverkleidungen uä. müssen von der Feuerraumöffnung im Strahlungsbereich des Feuers einen min. Abstand von 80 cm haben.

(4) und (5) Der seitliche und hintere Abstand zu brennbaren Teilen (Wände, Möbel, Holzvertäfelungen uä.) muss, wenn keine anderen Herstellerangaben vorliegen min. 40 cm betragen. Von nicht brennbaren Wänden (z.B. Wände aus Mauersteine mit Zement- oder Gipsputz) sollte der Abstand min. 10-20 cm groß sein.

(6) Das Ofenrohr bzw. Verbindungsstück braucht einen min. Abstand von 40 cm zu brennbaren Teilen. Dieser Abstand kann auf 20 cm verkürzt werden, wenn das Rohr mit min. 3 cm feuerfester Wärmedämmung versehen wird.

Wichtig bei den Abständen ist, dass der Hersteller kürzere, aber auch größere Abstände für seinen Ofen fordern kann. Deshalb sind unbedingt die Herstellerangaben zu beachten.

Beachten Sie auch, dass ein ausreichender Mindestabstand zu Wänden und Tapeten eingehalten wird. Eine Tapete kann zwar im "Normalfall" nicht brennen, aber viele Tapeten werden bei hohen Temperaturen braun bzw. schwarz. Zudem ist der Abstand seitlich und hinter dem Ofen dazu gedacht die Wärme, die dort abgestrahlt wird auch für den Raum nutzbar zumachen.

Siehe auch:  Downloads. Ein neuer Ofen das wär´s

 

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Der passende Schornstein

SchornsteinNatürlich braucht ein neuer Ofen auch einen passenden Schornstein, damit die Rauchgase einwandfrei und sicher über Dach abgeführt werden können. Auch muss dieser Schornstein brand- und betriebsicher sein.

Hier sollten Sie immer auf den Rat Ihres Bezirks- Schornsteinfegermeisters vertrauen. Nur er hat die ausreichende Erfahrung.

Ist in Ihrem Gebäude ein Schornstein vorhanden und er befindet sich auch in unmittelbarer Nähe (Abstand zum Schornstein max. 2-3 m), sollte er auf seinen baulichen Zustand überprüft werden:

  • Ist der Schornstein aus dem richtigen Material,

  • ist der Schornstein dicht und rußbrandsicher,

  • passen die Brandschutzabstände zu brennbaren Teilen,

  • sind unzulässige Öffnungen im Schornstein,

  • befinden sich Fenster in der Nähe der Schornstein-Mündung und ist das Nachbargebäude ausreichend weit genug entfernt,

  • ist der Sicherheitsabstand zu einem Wald eingehalten,

  • passen die Abmessungen des Schornsteins (Innen-Durchmesser min. 14-18 cm, wirksame Höhe min. 4-5 m),

  • und sind die notwendigen Reinigungsöffnungen vorhanden und zugänglich?

  • Eine Querschnittsberechnung nach DIN EN 13384 ist unbedingt vorher durchzuführen.

Es ist kein passender Schornstein vorhanden oder zu weit entfernt - deshalb müssen Sie nicht unbedingt auf einen Ofen verzichten. Heute gibt es zahlreiche Schornstein- Bausysteme, die einen nachträglichen Einbau eines Schornsteines ermöglichen. Egal ob ein neuer Schornstein im oder außen am Haus, es gibt auch eine passende und kostengünstige Lösung für Sie. 

Siehe auch:

Bild. Leichtbau-Schornstein-Systeme

Downloads. Sie möchten gerne eine Ofen, haben aber keinen Schornstein

Downloads. Montageanleitung eines System-Schornsteines

Downloads. Montageanleitung eines Doppelwandigen- Edelstahlschornsteines

Downloads. Die Abstände eines Schornsteines über Dach.

 

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Das Ofenrohr oder Verbindungsstück

Das Ofenrohr oder Verbindungsstück stellt die Verbindung zwischen Ofen und Schornstein her. Es sollte nicht länger als zwei bis drei Meter sein, zum Schornstein hin leicht ansteigen und maximal zwei bis drei Bögen haben. Damit die Rauchgase ohne Probleme abziehen können.

Bei Längeren oder wenn zu viele Bögen vorhanden sind setzt sich oft viel Ruß ab oder die Rauchgase kühlen ab und dann können Versottungen auftreten.

KernbohrungDie Anschlußöffnung in den Schornstein, wenn keine vorhanden ist, sollte von einem Fachmann erstellt werden. Am einfachsten und schnellsten geht dieses mit einer Kehrbohrung.

Anschließend wird eine Schornsteinmuffe eingemauert. Damit das Ofenrohr jederzeit entfernt oder gewechselt Muffe Schormstein-Muffewerden kann und damit der Putz oder auch das Schornsteinmauerwerk durch die Wärmeausdehnung des Rohres nicht platzt. Auch darf das Ofenrohr nur bündig bis zur Innenwandung in den Schornstein eingeführt werden. Zudem sollte der eventuell vorhandene Spalt mit einer hitzebeständigen Dichtungsschur oder -kordel abgedichtet werden.

Auch der richtige Querschnitt ist wichtig, hier halten Sie sich am besten an den Querschnitt des Abgasstutzen vom Ofen.

Als Material für das Ofenrohr eignet sich am besten 2 mm starkes Stahlblech mit einem hitzebeständigen Schutzanstrich oder Edelstahl der eine Zulassung als Rauchrohr für Kamin- und Kachelöfen besitzt.

In jedem Bogen muss eine Reinigungsöffnung vorhanden sein. Damit Ihr Ofenrohr auch regelmäßig gereinigt werden kann. Dieses sollten Sie regelmäßig durchführen. Gleiches gilt auch für Ihren Ofen. Ihr Schornsteinfeger ist Ihnen dabei gerne behilflich. Er besitzt auch das passenden Handwerkzeug dazu.

 

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Ohne Verbrennungsluft geht es nicht

Jede Feuerstätte braucht zum Verbrennen des Brennstoffes ausreichend Sauerstoff bzw. Luft oder auch Verbrennungsluft genannt. Sie wird über bestimmte Öffnungen in der Feuerstätte dem Brennstoff zu geführt. Je nach Brennstoff-Art und Brennstoff-Menge ist auch das Volumen an Verbrennungsluft unterschiedlich.

Das Verbrennungsluft-Volumen läst sich theoretisch auf den Kubikzentimeter genau berechnen. Aber jede Feuerstätte braucht immer etwas mehr an Verbrennungsluft als bei einer theoretischen Verbrennung notwendig ist.

Feuerstätten die ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum entnehmen, müssen deshalb ein ausreichend großes Raumluftvolumen zur Verfügung haben. Da die Verbrennungsluft dem Aufstellraum ja entnommen wird und diese dann über Undichtigkeiten in den Außenwänden, Fenster, usw. wieder von Außen zuströmen muss.

Deshalb muss jede Feuerstätte die die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum entnimmt ein Raumluftvolumen von mindestes 4 Kubikmeter pro Kilowatt Nennwärmeleistung zur Verfügung haben. Das heißt zum Beispiel ein Kaminofen mit einer Nennwärmeleistung von 8 kW braucht 32 Kubikmeter Rauminhalt. Das wäre z.B. ein Wohnzimmer mit einer Deckenhöhe von 2,5 m ca. 12,8 Quadratmeter oder z.B. 4 m x 3,2 m Grundfläche. Steht dieses Volumen nicht zur Verfügung muss von Außen oder von einem anderen Raum über eine Öffnung Luft zugeführt werden.

Schwierig wird die Verbrennungsluft-Versorgung wenn sich in der Wohnung oder im dem Haus ein Ventilator befindet der Innenluft nach Außen befördert, z.B. eine Dunstabzugshaube, Wäschetrockner oder eine motorische Raumlüftung.

Denn dieser Ventilator befördert über Motorkraft Luft nach Außen und ist dabei in der Lage im Haus oder in der Wohnung einen Unterdruck aufzubauen. Strömt jetzt nicht genug Luft von Außen nach, kann es zu einem Unterdruck im Gebäude/Wohnung kommen. Der Ofen hat dann eventuell nicht genug Verbrennungsluft zur Verfügung oder der Schornstein-Auftrieb funktioniert nicht mehr. Der Ofen fängt an zu Qualmen oder es treten sogar giftige Rauchgase aus.

Deshalb darf eine Feuerstätte die die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnimmt nicht zusammen mit einem Ventilator betrieben werden.

Dazu gibt es aber auch Lösungen. Fragen Sie auch hier Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat.

Eine andere Möglichkeit besteht darin einen Ofen zu verwenden der speziell für den Betrieb in Räumen mit einem möglichen Unterdruck zugelassen ist. Diese Öfen arbeiten mit einer raumluftunabhängigen und dichten Zuluftleitung direkt von Außen.

Siehe auch unter: PDF. Liste der zugelassen raumluftunabhängigen Öfen - 75 KB

In der Montage- und Bedienungs-Anleitung der Feuerstätte ist beschrieben wie sie Ihren neuen Ofen richtig bedienen. Wie z.B. die einzelnen Stellungen der Verbrennungsluft-Regler zu handhaben sind, wie viel Holz in den Ofen passt usw.. Lesen Sie sie gründlich durch und halten sie sich möglichst an die Angaben des Herstellers.

Siehe auch:

Kunden-Info. Ofen-Ventilator

Downloads. Richtig heizen mit Holz

Downloads. Ein Ofen und eine Dunstabzugshaube, Abluftwäschetrockner oder motorische Lüftungsanlagen passen nicht zusammen - Warum nicht?

PDF. Muster-Bedienungsanleitung Kaminofen - 642 KB

 

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Der richtige Brennstoff

KaminholzDer richtige Brennstoff ist beim kostengünstigen und umweltschonenden Heizen besonders wichtig. Verwenden Sie nur Brennstoffe die Ihnen der Hersteller in seiner Bedienungsanlage vorgibt.

Auch ist nicht jede Feuerstätte für jede Art von Brennstoffen geeignet. In der Bedienungsanleitung der Feuerstätte können Sie nachlesen, welchen Brennstoff, in welcher Güte, Größe und Menge Sie verheizen dürfen. Halten Sie sich bitte an die Angaben des Feuerstättenherstellers, sonst kann es möglicherweise zu Problemen bei der Verbrennung kommen, wie z.B. starkes Rußen und Rauchbelästigungen.

Als Brennstoff eignet sich am besten gut abgelagertes unbehandeltes Naturholz. Denn Holz ist ein nachwachsender und umweltfreundlicher Brennstoff. Forstverwaltungen, Waldbesitzer, einige Tischlereien und Sägewerke bieten preisgünstig Brennholz an. Auch einige "Händler" bieten speziell Brennholz an und wenn Sie wollen, wird es sogar ofenfertig geliefert.

Holzfeuchte DiagrammDas Brennholz sollte vor dem lagern auf die passende Größe gespalten werden und anschließend vor Regen geschützt, luftig gelagert werden. Das Brennholz darf zum heizen max. 20% Restfeuchte haben (siehe Diagramm - zur Vergrößerung bitte anklicken). Mit einem Holzfeuchte-Messgerät lässt sich dieses sehr leicht feststellen. Hier kann Ihnen Ihr Schornsteinfeger behilflich sein.

Alternativ eignen sich zum Heizen auch Kohle- bzw. Braunkohlebriketts oder Holzbriketts. Achten Sie aber bei den Holzbriketts (Presslinge) darauf, dass Sie nur geprüfte Briketts kaufen. Sie können sie an dem Prüfsigel der DIN-Zertifizierung nach DIN 51731 erkennen. Darunter fallen auch unter anderem die Holzpellets.

Auf keinen Fall sollten Sie den Ofen zu stark drosseln: Ruß- und Teerablagerungen im Ofen, Schornstein und an der Sichtscheibe sind dann die Folge. Wenn sich dann auch noch viel Ruß und Teer im Ofenrohr und im Schornstein ablagert, kann ein Rußbrand die Folge sein.

Benutzen Sie Ihre Feuerstätte nie als Müllverbrennungsanlage. Spanplatten, Papier, Möbel, mit Farben, Lacke oder Ähnlichem behandeltes Holz oder gar Kunststoffe gehören nicht in Ofen.

Siehe auch:

Die richtige Holzlagerung (Bild)

Downloads - Richtig mit Holz heizen

Downloads - Brennholzfibel

www.dincertco.de - DIN-Norm für Holzpresslinge

www.dincertco.de - Hersteller-Verzeichnis geprüfter Holzpresslinge

 

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Rechtliches

Nach Abschluss der Arbeiten informieren Sie bitte Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister, damit er die notwendige Begutachtung für die neue Feuerstätte und den Schornstein durchführen kann.

Niemand ist vollkommen - auch der beste Heim- bzw. Fachhandwerker nicht. Aber gerade bei einem so wichtigen Bauteil wie Ihre Feuerstätte und dessen Abgasanlage sollte alles richtig und sicher eingebaut werden. Falsche Bauteile oder ein fehlerhafter Einbau kann Ärger oder Schäden an Ihrem Gebäude verursachen. Im schlimmsten Fall kann sogar Ihre Gesundheit Schaden nehmen. Spätere Nachbesserungen verursachen zudem meist zusätzlichen Ärger und Kosten.

Deshalb hat der Gesetzgeber in der Landesbauordnung Nordrhein Westfalen (BauO NW) unter §43 Abs.7 festgelegt, das für jede neue oder erneuerte Feuerungsanlage, wie z.B. die Erneuerung oder der Neueinbau einer Feuerstätte, eines Schornsteines/Abgasleitung, eine Schornsteinverrohrung oder -sanierung, eine Bescheinigung vom Bezirks-Schornsteinfegermeister notwendig ist. Zudem fordern fast alle Hersteller von Feuerstätten, Abgasleitungen und Schornsteine, sowie die Technischen Regelwerke, vor Inbetriebnahme einer Feuerstätte eine Begutachtung durch den Bezirks-Schornsteinfegermeister.

Auch achten die Versicherungen in einem Schadensfall auf eine mängelfreie Bescheinigung des Bezirks-Schornsteinfegermeisters.

Darum prüft Ihr Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Ihrer Sicherheit - er begutachtet und bewertet:

  • ob die Verbrennungsluftversorgung der Feuerstätte ausreichend ist,

  • ob die Feuerstätte ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist,

  • ob die Verbrennungsgase einwandfrei und gefahrlos abziehen können,

  • ob der Schornstein/Abgasanlage ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist,

  • ob am Schornstein/Abgasanlage keine Versottung oder Durchfeuchtung entstehen kann.

Ist alles einwandfrei eingebaut stellt Ihr Bezirks-Schornsteinfegermeister Ihnen eine mängelfreie Bescheinigung aus. Nun können Sie sicher sein, dass Ihr Ofen einwandfrei funktioniert.

Sollten aber Mängel vorhanden sein, sollten Sie und Ihr Fachhandwerker der Ihre neue Anlage oder Ofen eingebaut hat, dafür Sorge tragen das die benannten Mängel unverzüglich abgestellt werden.

Bitte bewahren Sie die genannte Bescheinigung sorgfältig auf, sowie auch die notwendigen Bescheinigungen nach §66 BauO NW (Fachbauleitererklärung) und andere zur Feuerstätte bzw. Schornstein/Abgasanlage gehörenden Unterlagen (Zulassungen, Montage-, Betriebsanleitungen, Rechnungen usw.). Sie könnten eventuell bei einem Garantie- oder gar Schadensfall für Sie von Wichtigkeit sein.

Natürlich gehört zum sicheren Heizen eine regelmäßige Reinigung des  Schornsteines durch den Schornsteinfeger. Über die Termine und wie oft der Schornstein gereinigt werden muss, gibt Ihnen Ihr Schornsteinfeger gerne Auskunft.

Er kann Ihnen gegebenenfalls auch weitere Tipps und Ratschläge zum Betrieb der Feuerstätte geben.

In der Bauordnung, Feuerungsverordnung, TechnischenGeprüfte Sicherheit durch Ihren Schornsteinfeger Regelwerken, DIN- und EN-Normen usw. ist geregelt wie eine Feuerstätte oder Schornstein beschaffen bzw. erstellt werden muss. Ihr Schornsteinfeger überprüft genau die Einhaltung der Regelwerke, damit Sie Ihren Ofen sicher genießen können.

Siehe auch:

Kunden-Info. Begutachtungen

Downloads. Bauordnung NRW

Downloads. Feuerungsverordnung NRW

Downloads. 1.BImSchV

Downloads. Info über die Begutachtungen des Schornsteinfegers

Downloads. Heizen mit Biomasse, Holz und Kohle

 

 

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So zünden Sie das Feuer im Ofen richtig an

 

 

 

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Energieausweis

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Für jedes Gebäude das jetzt vermietet oder verkauft wird ist ein Energiepass notwendig.

Sie können gegebenenfalls zwischen zwei Ausweise wählen.

Ich beantworte gerne Ihre Fragen.

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Zertifitiertes Schornsteinfegerhandwerk

Betrieb des zertifizierten Schornsteinfegerhand- werkes

Das bedeutet meine Arbeiten und Leistungen werden nach einem einheitlichem Standard durch geführt.

Jeder Kunde bekommt die gleichen Leistungen mit gleicher Qualität und einheitlichem Preis.

Zudem hat sich mein Betrieb verpflichtet möglichst umweltschonend zu arbeiten und zu handeln.

Ihre Zufriedenheit und Sicherheit ist mein Ziel.

Mehr Info´s

 

Bezirks-Schornsteinfegermeister

Dieter Rosenbohm

Barenhorststraße 9a - 32339 Espelkamp-Frotheim

Telefon: (05743) 920 330

aktualisiert am 09. März 2012