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Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern:

Diese Aktion soll dafür sorgen, dass dem Todfeind des Menschen, dem Krebs, durch eine bessere Forschung die Stirn geboten wird. 

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...über Schornstein- bzw. Rußbrände

 

RußbrandEigentlich muss es "Rußbrände" heißen, denn nicht der Schornstein gerät in Brand, sondern der im Schornstein haftende Ruß entzündet sich und man spricht dann von einem Kamin- oder Schornsteinbrand.

Besonders bei dem Brennstoff Holz kommt es häufig vor, dass sich im Schornstein so genannter Glanzruß bildet. Dieser Ruß entsteht dadurch, dass ständig Teer- und Wasserdämpfe von den Rauchgasen ausgeschieden werden und diese sich wie ein Nebel an den Schornsteininnenwänden besonders an kälteren Oberflächen (kalter Bereich im Dachbodenraum und am Schornsteinkopf über Dach) niederschlagen.

Während eines Rußbrandes kommt es zu einer starken Entgasung, und als Folge sind oft meterhohe Flammen zu beobachten, die aus dem Schornstein schlagen. Der Brand breitet sich sehr schnell im Schornsteininnern aus und es kommt zu Temperaturen bis zu 1400°C.

 

Wie entsteht ein unkontrollierter Rußbrand im Schornstein:

Das Verbrennen langflammiger Brennstoffe (Papier, Pappe, Reisig uä.) oder das Verbrennen von Nadelhölzern, da bei ihnen häufig Funken mit einer höheren Abgastemperatur über die Züge der Feuerstätte in das Ofenrohr und in den Schornstein gelangen. Diese können dann die Rußschicht im Ofenrohr sowie im Schornstein entzünden.

Die festen Ruß- und Teerbeläge im Ofenrohr und Schornstein brennen besser als der eingesetzte Brennstoff, weil sie keine Feuchtigkeit und sonstige nichtbrennbare Bestandteile enthalten.

Bei teerhaltigen Verbrennungsrückständen ist davon auszugehen das durch hohe Holzfeuchtigkeit (größer als 20 %), zu große Holzscheite, mangelnder Luftüberschuss es zu einem unvollkommenen Abbrand kommt. Dadurch entsteht eine Verminderung der Verbrennungstemperatur und somit zu hohen Kohlenmonoxid - Emissionen und der Bildung von Kohlenwasserstoffen. Deshalb ist darauf zu achten das der Wassergehalt des Brennstoffes unter min.20% liegt. Da der Brennstoff Holz zum größten Teil aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht würde bei einer vollkommenen Verbrennung also nur CO2 und H2O entstehen.

Nur bei ungünstigen Bedingungen fallen Ruß, Teer und andere unverbrannte Stoffe an, die sich entzünden können oder zu einer Rauchbelästigung führen können.

Siehe auch: 

Kunden-Info. Rauchbelästigung

 

Deshalb neun wichtige Tipps:

  1. Heizen Sie ausschließlich mit naturbelassenen, lufttrockenem Holz in Scheiten oder Stücken mit maximal 18% Restfeuchte. Anhaftende Rinde kann mit verfeuert werden.

  2. Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort- vor dem Lagern!- gespalten. Das Austrocknen des Holzes wird so wesentlich gefördert. Die einzelnen Scheite dürfen 10 bis maximal 20 Zentimeter Umfang haben.

  3. Wichtig ist das Brennholz ausreichend lange und so gelagert wird, dass Luft zirkulieren kann und es zügig trocknen kann. Heizholz muss vor dem Verbrennen 2 bis 3 Jahre luftig, vor Regen und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Nach 2 bis 3 Jahren Lagerzeit hat das Holz nur noch maximal 15 bis 20% Restfeuchte. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.

  4. Heizholz lagert am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte. Wenn es zu Kreuzstapeln aufgeschichtet wird, lagert es am besten.

  5. Lagern Sie ihr frischgeschlagenes Heizholz nicht im Keller. Dort kann es nicht austrocknen, sondern stockt. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut belüfteten Keller gelagert werden.

  6. Heizholz darf niemals in eine Plastikplane eingepackt werden. Holz braucht Luft und Wind zum trocknen.

  7. Wenn Sie ganz sichergehen wollen, dass Sie trockenes Heizholz haben: Bitten Sie Ihren Bezirksschornsteinfegermeister Ihr Heizholz zu untersuchen. Er hat ein Brennholzfeuchte- Messgerät. Die Elektrode wird ins Holz geschlagen- und schon zeigt das Gerät exakt die Restfeuchte an.

  8. Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Holz nach Gewicht kauft, kommt bei Nadelholz am besten weg- aber trocken muss es sein! Wer das Holz für den Ofen nach Raummetern bemessen kauft, der nimmt besser Laubholz.

  9. Eichen und Buchenholz hat den höchsten Heizwert nach Volumen. Ein Raummeter luft-trockenes Laubholz mit 15% Restfeuchte- das sind rund 450 Kilogramm Holz- enthält soviel Heizenergie wie 210 Liter Heizöl oder 385 Kilogramm Braunkohlenbriketts. Soviel fossile Energie wird eingespart, wenn stattdessen mit Holz im Ofen geheizt wird.
    Halten Sie sich immer genau an die Bedienungsanleitung und verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Brennstoffe. Müll zu verheizen ist streng verboten.

Um Leistungsabfall und Zugverlust durch Staub und Asche zu vermeiden, empfiehlt sich auch bei Holzfeuerungsanlagen mit guter Verbrennung die regelmäßige und gründliche Reinigung des Brennraumes, der Rauchgaszüge, des Rauchrohres und des Schornsteins.

Die regelmäßige Wartung und Reinigung der Schornsteine und Rauchrohre wird nach der Kehr- und Überprüfungsverordnung durchgeführt. Der Ofen unterliegt der freien Vereinbarung zwischen dem Grundstückseigentümer und dem Bezirksschornsteinfegermeister. Sie können mich gerne darauf ansprechen.

So gefährlich ein Rußbrand auch ist, durch richtiges und besonnenes Verhalten können in den meisten Fällen größere Schäden vermieden werden.

 

Deshalb ist es wichtig, sich im Ernstfall richtig zu verhalten:

  1. Ruhe bewahren,

  2. immer die Feuerwehr anrufen (Telefon-Nr.: 112)

  3. und erst dann Ihren zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister benachrichtigen.

  4. In keinem Fall versuchen, den Rußbrand mit Wasser zu löschen !

    Wasser verdampft bei Erhitzung und vergrößert hierdurch sein Volumen je nach Temperatur um mehr als das 1700-fache! Ein Eimer Wasser (10 Liter), ergibt bei Änderung des Aggregatzustandes- von flüssig in gasförmig- eine Volumenvergrößerung auf 17.000 Liter Dampf. Bei dem Versuch den Rußbrand im Schornstein mit Wasser zu löschen, würde ein enormer Druck entstehen. Der Schornstein würde auseinander gedrückt.

  5. Alle Feuerstätten die noch in Betrieb sind - sind sofort außer Betrieb zu setzen, d.h. alle Türen der Feuerstätten und die Verbrennungsluftzuführung dicht verschließen!

  6. Rauchrohre von unbenutzten Feuerstätten, die am gleichen Schornstein angeschlossen sind, entfernen und die Anschlussöffnungen dicht verschließen!

  7. Brennbare Gegenstände im Bereich des gesamten Schornsteines entfernen, d.h. Möbel und sonstige brennbare Gegenstände wegrücken und freien Zugang zu den oberen und unteren Schornsteinreinigungsverschlüssen schaffen.

  8. Feuerlöscher bereit halten, den Schornstein im gesamten Gebäude vom Keller bis zum Dachboden und auch von außen her beobachten und feuerfeste Gefäße für die Rußentleerung bereitstellen.

  9. Feuerwehr und der hinzugerufenen Schornsteinfeger sorgen dann für alles weitere. Sie sorgen dafür, dass der Rußbrand sicher abläuft.

Siehe auch:

Bildergalerie

Downloads. Heizen mit Biomasse, Holz und Kohle

 

Damit es erst gar nicht zu einem Kaminbrand kommt, ist das richtige Betreiben der Feuerstätte wichtig. Hierzu gehört auch die richtige Brennstofflagerung, d.h. das Holz muss mindestens zwei bis drei Jahre lufttrocken gelagert werden. Aber auch die rechtzeitige Reinigung des Schornsteines durch den Schornsteinfeger ist eine wichtige Maßnahme zu Vorbeugung. Informieren Sie deshalb Ihren Schornsteinfeger, sobald Sie Glanzruß in Ihrer Feuerstätte oder in Ihrem Schornstein feststellen.

 

Fragen Sie Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.

Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin - hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

 

 

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Das bedeutet meine Arbeiten und Leistungen werden nach einem einheitlichem Standard durch geführt.

Jeder Kunde bekommt die gleichen Leistungen mit gleicher Qualität und einheitlichem Preis.

Zudem hat sich mein Betrieb verpflichtet möglichst umweltschonend zu arbeiten und zu handeln.

Ihre Zufriedenheit und Sicherheit ist mein Ziel.

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Bezirks-Schornsteinfegermeister

Dieter Rosenbohm

Barenhorststraße 9a - 32339 Espelkamp-Frotheim

Telefon: (05743) 920 330

aktualisiert am 09. März 2012